Aber hallo,
tüftelt da jemand am Konzept einer Regionalwährung für Marzahn-Hellersdorf? Das sollten wir mal in Marz und Heller aufrechnen, wenn wir uns sehen. Ansonsten:
Dem roten Oskar geht es schlecht
Und schuld ist Sarah waagerecht.
Zinsierly yours, M.
Donnerstag, 19. November 2009
Dienstag, 10. November 2009
Tod eines Torwarts
Na das ist wieder mal ein Beweis, dass die Besten jung sterben. Da hatten wir nun einen Fußballer, der seinen Kopp nicht nur für Kopfbälle benutzte und bei dessen Kommentaren man nicht den Ton ausschalten musste.
Kein Wunder, dass er sich bei all den Idioten und sonstigen Bundestrainern vor den Zug wirft - ist halt manchmal nicht zum Aushalten schön. Zum Glück gibts ja noch Adler, Wiese und Konsorten. Die werden mindestens hundert, falls sie sich nicht zwischenzeitlich in Malle auch noch das Kleinhirn versaufen.
Na dann - wieder ein Grund weniger, sich für Fußball zu interessieren. Eisern!
Reinhard
Samstag, 17. Oktober 2009
Ropeste
Noch, lieber heller Pank,
bin ich Berliner, gott sei Dank.
Am Montag, spät, in Köpenick,
kiek Fußball ick.
Erst Mittwochmittag geht's dann los
nach Kos.
bin ich Berliner, gott sei Dank.
Am Montag, spät, in Köpenick,
kiek Fußball ick.
Erst Mittwochmittag geht's dann los
nach Kos.
Reposte
Ach Martin, Herr von Urlaubsland,
hast Spatzen doch genug zur Hand;
und wenn auch TUI-TUI-Tauben scheißen,
darfst dennoch Du Dich glücklich heißen.
How I wish I could rail away
von Alltagsgrau und Winterschnee.
Drum lass's Dich weiter nicht verdrießen,
magst diese Unbill gar genießen.
Es schien mir schon ein harter Schlag
dass fehltest Du am Donnerstag.
Und was ich morgen erst so mache ...
ist eine segregierte Sache.
Die Segregation will ja meinen,
es gäb die Andren und die Einen.
Die Einen hier, die Andren fort
und nix mit gleich. Ein Zauberwort.
So sitz ich denn bei heller Panke
und schreibe mit und sage danke
und fahre abends nach Frohnau.
Genau.
Drum wünsch ich Dir das Allerbeste
und überhaupt. Der Reise Reste
erwärmen sicher wir beim Bier -
sag an, wann bist Du wieder hier?!
hast Spatzen doch genug zur Hand;
und wenn auch TUI-TUI-Tauben scheißen,
darfst dennoch Du Dich glücklich heißen.
How I wish I could rail away
von Alltagsgrau und Winterschnee.
Drum lass's Dich weiter nicht verdrießen,
magst diese Unbill gar genießen.
Es schien mir schon ein harter Schlag
dass fehltest Du am Donnerstag.
Und was ich morgen erst so mache ...
ist eine segregierte Sache.
Die Segregation will ja meinen,
es gäb die Andren und die Einen.
Die Einen hier, die Andren fort
und nix mit gleich. Ein Zauberwort.
So sitz ich denn bei heller Panke
und schreibe mit und sage danke
und fahre abends nach Frohnau.
Genau.
Drum wünsch ich Dir das Allerbeste
und überhaupt. Der Reise Reste
erwärmen sicher wir beim Bier -
sag an, wann bist Du wieder hier?!
Donnerstag, 15. Oktober 2009
Lug und Trug
Nennst Fürst mich, ach, ein Untertan
ist der, den weht der Herbstwind an,
und Dichter, ach, bin ich mitnichten,
Profanes hab ich zu berichten:
In unsren Reiseunterlagen
fand ich, da wir in diesen Tagen
ja nach Arkadien fliegen werden,
für jenen Teil des Wegs auf Erden
auch ein paar Eisenbahnbilletten,
weil, statt ab Schönefeld zu jetten,
man erst einmal zum "Airport" reist
in eine Stadt, die "Hamburg" heißt.
Das dünkt mich nicht sehr angenehm,
du weißt, ich liebe es bequem,
doch Ärger stieg erst in mir auf,
als ich den Text las zum Verkauf.
Statt vor Verzögerung zu warnen,
zieht TUI es vor, die Fahrt zu tarnen,
und dieses Ärgernis auf Gleisen
sogar im hohen Ton zu preisen.
Als wäre weiter nichts dabei,
nennt man das englisch "Rail and Fly".
Klar: Hieße es schlicht "Zug und Flug",
wär's leicht gereimt auf "Lug und Trug".
Wie wünscht ich mir, bei ein paar Bieren
den Fake mit dir zu diskutieren,
doch statt zu wüten und zu brüten,
bleib ich daheim, die Kinder hüten.
ist der, den weht der Herbstwind an,
und Dichter, ach, bin ich mitnichten,
Profanes hab ich zu berichten:
In unsren Reiseunterlagen
fand ich, da wir in diesen Tagen
ja nach Arkadien fliegen werden,
für jenen Teil des Wegs auf Erden
auch ein paar Eisenbahnbilletten,
weil, statt ab Schönefeld zu jetten,
man erst einmal zum "Airport" reist
in eine Stadt, die "Hamburg" heißt.
Das dünkt mich nicht sehr angenehm,
du weißt, ich liebe es bequem,
doch Ärger stieg erst in mir auf,
als ich den Text las zum Verkauf.
Statt vor Verzögerung zu warnen,
zieht TUI es vor, die Fahrt zu tarnen,
und dieses Ärgernis auf Gleisen
sogar im hohen Ton zu preisen.
Als wäre weiter nichts dabei,
nennt man das englisch "Rail and Fly".
Klar: Hieße es schlicht "Zug und Flug",
wär's leicht gereimt auf "Lug und Trug".
Wie wünscht ich mir, bei ein paar Bieren
den Fake mit dir zu diskutieren,
doch statt zu wüten und zu brüten,
bleib ich daheim, die Kinder hüten.
Montag, 12. Oktober 2009
Dem Dichterfürsten
Fühlst einsam Dich, oh Rumpelstielz,
will keiner Dich erraten?!
Das was Du bist und was Du willst,
in Worten wie in Taten?
Hast Du den letzten Zug verpasst
und keiner will's Dir sagen?
Hat Dich der Herbstwind voll erfasst
und haut Dir in den Magen?
Dein Bauchweh tut mir herzlich leid -
die Leber wird es richten.
So morgen dann die gleiche Zeit?!
(Zum Saufen - und zum Dichten.)
will keiner Dich erraten?!
Das was Du bist und was Du willst,
in Worten wie in Taten?
Hast Du den letzten Zug verpasst
und keiner will's Dir sagen?
Hat Dich der Herbstwind voll erfasst
und haut Dir in den Magen?
Dein Bauchweh tut mir herzlich leid -
die Leber wird es richten.
So morgen dann die gleiche Zeit?!
(Zum Saufen - und zum Dichten.)
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