Werter Hold,
bitte finden Sie sich heute Abend zum Rechenschaftsbericht in der Schankwirtschaft ein. Und bitte bestätigen Sie mir Ihre zu erwartende Anwesenheit. Taschentelefonisch erreichen Sie mich allerdings erst ab 18 Uhr, hab das Ding zu Hause liegen lassen. Bin uff Arbeet (Nr. hab ich Dir per E-Mail geschickt).
Tschö, M.
Montag, 27. April 2009
Samstag, 4. April 2009
Gemeiner Haini
Wir steigen ab - wir steigen ab - wir steigen ab - und ihr kommt mit!
Mal ehrlich, sogar die zerfledderste Türkenstadt mit Teppichflickern und Ledermiezen ist im Großen und Ganzen schöner als unser gutes altes Berlin. Mut zur Hässlichkeit! Das Abscheuliche hat seine eigene Ästhetik.
Stell Dir nur mal vor, unserem Donnerstagsthema eingedenk, Deine Primärgruppe wohnte bei Dir um die Ecke... Kommunarden ja, aber nur mit vorher Aussuchen. Was bringt denn der schönste Aussteigertraum, wenn das Prekariat ins Boot kotzt. Ecce, Herr Graf, ecce! Wir können uns unserer Verwandtschaft nicht einfach entledigen.
Deswegen braucht es dringend gewisse Qualitätskontrollen für all das, was uns so leicht ins eine Ohr geht. Es ist ja ein Trugschluss, dass ALLES aus dem anderen wieder rauskommt. Flüstern geht für mich in Ordnung, aber nur mit Tüte.
Ansonsten gibt es jetzt Urlaubs- statt Robbenbilder. Dieses stammt aus der Orakelstadt Didyma und ist einer meiner Lieblinge. So stierisch wir auch denken mögen, die Zeit erledigt mit den Problemen auch deren Lösungen. Ecce homo! Noch gibt es vielleicht Alternativen zum Abtauchen. Hauptsache tiefer hinunter!
In diesem Sinne
Dein R.
Donnerstag, 2. April 2009
Dienstag, 31. März 2009
April, April
Lieber Reinhard,
sei willkommen, hab schon lang nach Dir gesehn, Vati sagt, wenn Du erst da bist, kann ich bald zur Arbeit gehn.
Mit Dir, werter Hold, kommt der Frühling. Es sprießen die Knospen, es leuchtet und grünt. Etwas Neues entsteht, wo noch eben alles brach lag. Auch dieses, sagt der Weise, wird vergehen. Aber nu, sagt der Weisere, lass es uns erst mal genießen und befördern und einatmen und auffressen.
Ganz im Ernst: Ich bin gespannt auf die kommende Zeit.
Wie ein Flitzebogen: Dein M.
sei willkommen, hab schon lang nach Dir gesehn, Vati sagt, wenn Du erst da bist, kann ich bald zur Arbeit gehn.
Mit Dir, werter Hold, kommt der Frühling. Es sprießen die Knospen, es leuchtet und grünt. Etwas Neues entsteht, wo noch eben alles brach lag. Auch dieses, sagt der Weise, wird vergehen. Aber nu, sagt der Weisere, lass es uns erst mal genießen und befördern und einatmen und auffressen.
Ganz im Ernst: Ich bin gespannt auf die kommende Zeit.
Wie ein Flitzebogen: Dein M.
Montag, 23. März 2009
Bye bye bis bald
lieber Graf, oder werter Efendi, je nach Betrachtung. Nun ist der Moment also da, der Moment der letzten Post. Letzte Grüße aus Bloggersheim quasi, wenn Sie verstehen. Ich offensichtlich eher nicht, bin schon zu reisebesoffen.
Ich reise ins Osmanische Imperium, Sie bleiben hier. Uns so rufe ich Ihnen zu: Bis bald! (Führen Sie nach Deutschland und ich bliebe in der Türkei riefe ich: Güle güle!)
Ihr Böser Bruder im Geiste
PS: Wenn einer eine Reise tut ...
PPS:
Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. Reinhold Niebuhr
Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. Reinhold Niebuhr
Sonntag, 22. März 2009
Schlimmer als
chicken English sind nur tiefschürfende Gedanken - sie überfallen einen genau so unvorbereitet und wirken wesentlich länger nach. Gerade harmlos Kafta gegessen und mit meinem Lieblings-Libanesen, also dem einzigen, den ich persönlich flüchtig kenne, gequatscht, schon überfällt mich das Elend der Welt.
Das mit Israel, seiner Politik und allen angrenzenden Ländern ist einfach Kacke. Schlimmer als im akademischen Bla überfällt es, wo es persönlich wird. Wir haben uns zu sehr daran gewöhnt. Aber Hilfe IST nötig und wichtig für den (Welt-)Frieden. Und der ist doch gut, oder?!
Mit der Kraft und der Gelassenheit und der Weisheit.
So weit möglich.
Ratlos, R.
Samstag, 21. März 2009
Fünf vor Zwölf
Puh, das war knapp. Gute Vorsätze sind ja soo schwer einzuhalten. Heute entspannender Familientag gewesen mit totaler Erschöpfung - nix mit Party. Außer innerlich, natürlich. Wenn es weiter so geht, feiern wir bald alle zusammen den Uffstieg. Emden verliert gegen die Kickers (!), Düsseldorf in Erfurt, Union gewinnt durch einen unberechtigten Elfmeter - somebody stop us!
Na ja, Fussball-Post, was solls.
Bis morgen
R.
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